Tai O und endlich Sonne

Wohlklingende Beschreibungen in Monis Reiseführer hatten uns gestern auf die Insel Lantau geführt. Aber nicht zum Großen Buddha, sondern in das verschlafene Fischerdorf Tai O. Auf Lantau angekommen stand der Bus nach Tai O bereits bereit. Das klappte also schon einmal wunderbar, denn da wir uns abends mit Marcel zum Abendessen treffen wollten hatten wir einen straffen Zeitplan. Glücklicherweise schien der Busfahrer unsere Zeitnot zu ahnen, denn er präsentierte uns und den anderen Fahrgästen einen ambitionierten und rasanten Fahrstil. Wir flogen nur so über die kurvigen Küsten- und Bergstraßen von Lantau. Von den vorbeifliegenden Strand- und Dschungelpanoramen konnten wir leider keine vernünftigen Fotos machen. Dafür können wir euch aber ein paar Fotos von Tai O präsentieren, dass angeblich mit Venedig zu vergleichen ist. Das sahen wir beide jedoch eher skeptisch und brachen die Erkundung des Örtchens lieber ab, da der nächste Bus zurück auch schon bald abfahren sollte.

Mit Marcel und dem Abendessen zu Dritt wurde es auf Grund seiner verspäteten Landung in Hongkong und einer anstehenden Telefonkonferenz leider nichts. Dafür fuhren wir nach der Konferenz alle zusammen auf den Victoria Peak und genossen die herrliche Aussicht auf die Stadt.

Heute zeigte sich endlich die Sonne und so wanderten wir überwiegend zu Fuß durch die Häuserschluchten Hongkongs zu einer menschenleeren Promenade. Hier verweilten wir etwas und genossen den Sonnenschein und die Atmosphäre und wechselten mit der Fähre auf die andere Seite des Hafens, um noch einen Abschiedsblick auf Hongkong zu werfen.

 

Mit Marcel  düsten  wir  nach  seinem Geschäftstermin wieder nach Lantau zu einem Shoppingcenter voller Outlets und wurden unsere letzten Hongkong-Dollar los.

Nun war auch unser letzter gemeinsamer Abend angebrochen, den wir in der Lan Kwai Fong bei leckeren Cocktails und Tapas ausklingen ließen. Es ging fröhlich zu und das nicht nur bei uns. Der Nachbartisch voller Mädels bestellte viel Hochprozentiges und erschreckenderweise schafften sie auch noch das Zeug zu vernichten. Mehrere längere Klobesuche waren die Folge. Aber wir hatten zumindest unseren Spaß.

So vergingen 3 Wochen China mit Moni wie im Flug. Es war super schön, und wir freuen uns sehr, dass du hier warst!

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